Aus dem Adlergarten zum Weildorfer Gassenfest
Agnes und Berthold Habisreuther erinnern sich...
Das in Weildorf inzwischen traditionelle Gassenfest hatte seinen Ursprung im Adlergarten. Von "Gassenfest" war damals allerdings noch nicht die Rede. Aber seinen Ursprung kann man wohl schon in den Veranstaltungen des noch jungen Musikvereins sehen, als man im Adlergarten musizierte und die Bevölkerung mit Musik erfreute. "Der Untergrund war mit seiner Unebenheit und den Baumwurzeln nicht ideal für die Musikkapelle", erinnert sich Berthold Habisreuther als einer der ‚Musiker der ersten Stunde', "weshalb man sich eine Bühne aus Schalmaterial - bereitgestellt vom aktiven Vereinskollegen und Inhaber des Maurergeschäfts Anton Ziegler - für die Musik baute." Diese Bühne befand sich an der Grenze zum Anwesen Josef und Pia Schulz zwischen Kegelbahn und Heiligenberger Straße. Für das Publikum war bis zum Hangenbach "g'schtuelet". Bewirtet wurde aus der Kegelbahn heraus.
Im 45. Vereinsjahr (1972) des Musikvereins Weildorf wich man aus Platz- und Organisationsgründen mit dem ersten "Sommerfest" in die "Ziegler-Halle" aus (heute Firmensitz der Kugler GmbH) und veranstaltete dort bis 1978 jährlich ein Sommerfest, außerdem 1975 und 1976 je ein Weinfest. 1979 kehrte das jährliche dörfliche Musikfest in den Ortsetter zurück, erhielt erstmals den Namen "Weildorfer Gassenfest", und wurde bis einschließlich 2010 auf dem Anwesen Klotz (in Nachbarschaft zum Dorfgemeinschaftshaus) gefeiert. Mit der Fertigstellung des neuen Dorfplatzes rund um die restaurierte Historische Kegelbahn kehrte das Weildorfer Gassenfest im Juni 2011 zu seiner Wiege zurück.
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Die "Jungmusiker" (v.l.n.r.) Anton Füssinger, Berthold Habisreuther, Karl Schlotter, Franz Ehrmann, Ferdinand Ziegler, Hermann Männer (jun.), Josef Hummel und Hermann Martin (aus dem Bildarchiv von Familie Agnes und Berthold Habisreuther)

 

Freundeskreis Historische Kegelbahn Weildorf

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